WOW
Das WAR gar nicht das Ende,
es war erst der ANFANG!

Ich glaube, ich hätte demjenigen, der mir – als ich mein letztes Mandat als Freelancer beendet hatte – gesagt hätte, dass ich innerhalb der folgenden zwei Jahre gleich an 6 Seminaren, 2 intensiven mehrtägigen Workshops und an drei mehrmonatigen Online-Mentorings teilnehmen würde und ich mein Business darauf hin schliesslich komplett umkrempeln und neu ausrichten würde, einen großen Vogel gezeigt … Ja, ich hätte sie oder ihn wahrscheinlich für völlig neben dem Häuschen gehalten und für verrückt erklärt. Doch genau das & so ist es passiert. Und dank wunderbarer GeschäftspartnerInnen hat es bei mir das viel gepriesene – aber den wenigsten tatsächlich bekannte – WOW-Gefühl ausgelöst (Dieser Hashtag bezeichnet rundum alles genau: #ohneyeahkeinwow!).

Blicke ich heute zurück, dann waren es genau diese Weiterbildungen der letzten 4 Jahre, die das Beste aus den Tiefen meines Wissens heraus gekitzelt haben! Gleichzeitig war der Input so intensiv, dass sich eine vollständige Veränderung meiner Ausrichtung vollzogen hat. Und die gesamte ZEIT,  die ich in den vergangenen 10 Jahren in meine Weiterbildung investiert habe, war die beste Investition ever! 

Obwohl Veränderungen mein Leben ja schon von Kindes-Beinen an ständig begleitet haben (schon weil ich Routinen nach einer  äusserst kurzen Zeit als ätzend langweilig empfinde), haben in den letzten 2 Jahren derart umwälzende Veränderungen bei mir stattgefunden, dass ich die Resultate weder habe kommen sehen, noch hätte ich sie jemals erwartet. Nicht mal in meinen kühnsten Träumen hätte ich sie mir ausmalen können.

Bis dahin war ich schliesslich fast 30 Jahre in den IT-Abteilungen kleinster Firmen (Einmann- /Einfrau-Betriebe), mittelständischer Unternehmen und in Firmen von Weltrang (bis 2016) tätig. Dabei habe ich nach und nach meine Führungs-Begabung erkannt und sie konsequent auf- und ausgebaut. Da musste dann natürlich auch die Optimierung meiner ureigenen Prozesse hinzukommen. Ich habe also immer dafür gesorgt, dass genug Zeit für die Befriedigung meiner Wissbegier blieb. Zum Lesen. Zum Musikhören. Und natürlich für´s Laufen und Biken in der Natur.

Damit einher ging bei mir immer auch ein mentales Training, ohne das ich einen großen Teil meiner Arbeit in der heutigen Zeit gar nicht würde leisten können. Ich hielt mich immer für einen schlechten Trainer, wollte eigentlich gar keiner sein. Dabei war ich sogar, wie meine Mentees übereinstimmend meinen, sogar ein “sehr, sehr guter”. Wer hätte das schon gedacht; ich ganz sicher nicht.

Ich war eher so eine Art “Papier-Tiger”, im wahrsten Sinne des Wortes, weil ich so großen Wert auf eine strukturierte Dokumentation lege. Einer, dem eine straffe und effiziente Organisation wichtig war. Der auf effiziente Planungsprozesse Wert legte. Und Einer, der auf eine offene Kommunikation baute und dabei stets ergebnis- und lösungsorientiert, statt be- oder verurteilend, arbeitete. Schliesslich bringt nur DAS echte Ergebnisse. Wenn es fachlich mal hakt(e), konnte und kann ich auf ein wirklich grosses Netzwerk persönlicher Kontakte zugreifen, in dem sich stets der zu einer besonderen Herausforderung passende Mensch findet. Auch dazu ist halt eine offene Kommunikation (die bewusste “Augenhöhe”) unbedingt nötig. Gerade heute funktioniert Kommunikation am Besten auch mit einer Prise Humor. Und den habe ich mir selbst in den schrägsten Lebenslagen bewahrt.

Bei allen Widrigkeiten, die Herausforderungen so mit sich bringen, “Mensch bleiben” (wie Adolf Tegtmeier (alias Jürgen von Manger-König)) es gern formulierte – genau das ist DIE positive Ausstrahlung, die ich gerne lebe. Nach mehr als 35 Jahren bin ich also immer noch meine eigene Firma. Und im Jahr 2020 werde ich die Neu-Ausrichtung erfolgreich zu Ende bringen! WOW – das war tatsächlich erst der Anfang …

Herzlich

Michael Verlemann