WOW
Das WAR gar nicht das Ende,
es war erst der ANFANG!

Ich glaube, ich hätte demjenigen, der mir – als ich mein letztes Mandat als Freelancer beendet hatte – gesagt hätte, dass ich innerhalb der folgenden zwei Jahre gleich an 6 Seminaren, 2 intensiven mehrtägigen Workshops und an drei mehrmonatigen Online-Mentorings teilnehmen würde und ich mein Business darauf hin schliesslich komplett umkrempeln und neu ausrichten würde, einen großen Vogel gezeigt … Ja, ich hätte sie oder ihn wahrscheinlich für völlig neben dem Häuschen gehalten und für verrückt erklärt. Doch genau das & so ist es passiert. Und dank wunderbarer Geschäfts- partnerInnen hat es bei mir das vielgepriesene – aber den wenigsten tatsächlich bekannte – WOW-Gefühl ausgelöst (Mein Hashtag: #ohneyeahkeinwow).

Blicke ich heute zurück, dann waren es genau diese Weiterbildungen der letzten 3 Jahre, die das Beste aus den Tiefen meines Wissens herausgekitzelt haben! Gleichzeitig war der Input so intensiv, dass sich eine vollständige Veränderung meiner Ausrichtung vollzogen hat. Und DIESE ZEIT war definitiv die ALLERBESTE, die ich in den vergangenen 10 Jahren in meine Weiterbildung investiert habe. Obwohl Veränderungen mein Leben ja schon von frühen Beinen an ständig begleitet haben (schon weil ich Routinen nach einer  äusserst kurzen Zeit als ätzend langweilig empfinde), haben in den letzten 2 Jahren derart umwälzende Veränderungen bei mir stattgefunden, dass ich die Resultate weder habe kommen sehen, noch sie erwartet hätte oder sie mir auch in meinen kühnsten Träumen so nicht hätte ausmalen können.

Bis dahin war ich schliesslich fast 30 Jahre in den IT-Abteilungen kleinster Firmen (Einmann/frau-Betriebe), mittelständischer und in Firmen von Weltrang (bis 2016) tätig. Dabei habe ich nach und nach meine Führungs-Begabung erkannt und sie konsequent aufgebaut. Da musste dann natürlich auch die Optimierung meiner ureigenen Prozesse hinzukommen. Ich habe also immer dafür gesorgt, dass genug Zeit für die Befriedigung meiner Wissbegier blieb. Zum Lesen. Zum Musikhören. Und natürlich für´s Laufen in der Natur.

Damit einher ging natürlich auch ein ständiges Verkaufs-Training, ohne das ich einen großen Teil meiner Arbeit heutzutage gar nicht hätte leisten können. Ich hielt mich immer für einen schlechten Verkäufer, wollte eigentlich auch gar keiner sein. Dabei war ich sogar ein “guter” – wer hätte das gedacht. Ich jedenfalls nicht. Ich war eher so ein Tiger, der großen Wert auf eine strukturierte Dokumentation legte. Dem eine straffe und effiziente Organisation wichtig war. Der auf effiziente Planungsprozesse Wert legte. Der aber auch darauf baute Kommunikation offen zu führen, ergebnis- und lösungsorientiert. Nicht be- oder verurteilend, denn das bringt keine Ergebnisse. Wenn es fachlich mal hakte, konnte und kann ich auf ein wirklich grosses Netzwerk persönlicher Kontakte zugreifen, in dem sich stets der zu einer besonderen Herausforderung passende Mensch findet. Auch dazu ist halt eine offene Kommunikation (auf Augenhöhe) nötig. Und gerade heute funktioniert Kommunikation am Besten mit einer Prise Humor. Und den habe ich mir auch in den schrägsten Lebenslagen bewahrt.

Bei allen Widrigkeiten, die Herausforderungen so mit sich bringen, “Mensch bleiben” (wie Adolf Tegtmeier (alias Jürgen von Manger-König)) es gern formulierte – genau das ist DIE positive Ausstrahlung, die ich gerne lebe. Nach mehr als 35 Jahren bin ich also immer noch meine eigene Firma. Und im Jahr 2020 werde ich die Neu-Ausrichtung erfolgreich zu Ende bringen! WOW – das war tatsächlich erst der Anfang …

Herzlich

Michael Verlemann