Nervt es dich auch, wenn Menschen, die schon sehr, sehr lange geschäftlich unterwegs sind, digitale Automatisierungsmöglichkeiten nicht kennen? Oder sie nicht wissen, wie sie sinnvoll eingesetzt werden können? Und die so auf Kosteneinsparung und Umsatz verzichten.

Ich selbst war vor geraumer Zeit ungefähr 3 Jahre als Immobilienmakler tätig (§34c GewO) und kenne das Metier immer noch ganz gut.

Ich gebe dir gerne mal ein Beispiel dafür, was im Herbst 2022 – im Rahmen von unternehmerischen Digitalisierungsmaßnahmen – tiptop funktioniert und was zur damaligen Zeit – leider – vollkommen undenkbar war.

Vor einigen Tagen gab´ ich also einen virtuellen Strategieworkshop in einem kleinen, regional tätigen, Immobilienmakler-Büro in Deutschland.

Wissen solltest du vorab, dass in der Vermittlung von Immobilien das Besondere darin liegt, dass der Makler kaum vom Preis, sondern tatsächlich von der Umschlag-Geschwindigkeit seiner Objekte lebt, denn der Preis ist in der Regel fix. Der Profit bei einer Neuvermietung entsteht eher dadurch, dass man schnell einen Abschluss zu Papier bringt.

Wenn eine Neuvermietung also länger dauert, d.h. der Makler oder seine Mitarbeiter bis zum Abschluss viele erfolglose Gespräche und Termine durchführen müssen, dann sinkt der Profit des Maklers – manchmal wird der Deckungsbeitrag sogar negativ…

Und in genau dieser Situation war auch mein Beratungs-Mandant:

Einzelne Objekte sind hochprofitabel, doch eine Vielzahl kleiner & leider schlecht gepflegter Mietwohnungen – in nicht so sonderlich guten Lagen – vermiesten den kalkulatorischen Stundensatz und die GuV-Rechnung.

Also haben wir einen Plan für sie entwickelt:

Mein Team und ich richteten ein Autoresponder-System für den Makler ein, mit dem sich potenzielle Mietinteressenten jeden Tag, jede Woche, jeden Monat mit ihrer eMail-Adresse auf eine Warteliste für einzelne Objekte eintragen können. Das bedeutet, dass selbst dann, wenn die Wohnung auf Jahre hinaus noch voll vermietet ist, sich Interessenten für das Objekt quasi “vorregistrieren” können. Sollte der Mieter des Objekts (der Wohnung) dann irgendwann doch kündigen, setzt der Makler oder sein Mitarbeiter lediglich einen Schalter und sofort geht ein Newsletter an diese spezielle Warteliste raus. Der Aufwand des Maklers beträgt initial (wenn das Objekt frei wird) weniger als 10 Minuten. In der Folge werden umgehend Besichtigungstermine an die vorregistrierten Interessenten vergeben. Und das, noch bevor überhaupt neue Fotos geschossen oder Anzeigen auf einschlägigen Portalen  geschaltet werden.

Das sicherlich verblüffende Ergebnis:
Aufgrund meiner Jahre zurückliegenden Erfahrung aus zwei ähnlichen Projekten aus der Vergangenheit konnte ich ankündigen, dass auf diese Weise mindestens 70 bis 80 Prozent der Wohnungen sofort, sprich unmittelbar und komplett ohne jeden Leerstand, neu vermietet werden. Gesagt, getan:

Das von mir vorhergesagte Ergebnis wurde beim ersten Test exakt erreicht, denn drei von vier Wohnungen waren innerhalb von 3 Tagen vermietet, die vierte innerhalb von 7 Tagen.

Und der Makler kann bereits mit nur wenigen Prozent seines üblichen Aufwands sein volles Honorar kassieren. Geil, gell!

Die technische Lösung dabei ist kein Hexenwerk:

Einfach auf der Webseite des Maklers eine Warteliste per eMail-Autoresponder anbinden, ein Tag für das Objekt oder unterschiedliche Tags für unterschiedliche Objekte setzen, mit dem die gewonnenen Leser für eines oder mehrere Objekte vorgemerkt werden. Und schon hat der Makler – als Nebeneffekt – eine stetig wachsende eMail-Liste potenzieller Mietinteressenten, die er auf Knopfdruck über freiwerdende Wohnungen, Änderungen im Mietrecht und, und, und … informieren kann.

Ach ja, falls Du wissen möchtest, ob es eine ähnlich smarte Lösung auch für dein Geschäft gibt, buch´ dir hier deinen Termin mit mir persönlich:

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Herzliche Grüße
Michael Verlemann